Begriffsdefinitionen zu Grundlagen der Informatik I


Hier werden Begriffe definiert - vom Dozent, den Tutoren und den Studierenden!

Hinweis: praktisch alle Beiträge wurden von Studierenden geschrieben; die persönlichen Autorenangaben gingen aber beim Import in die neue Moodle-Instanz verloren. Die Angabe "Admin User" ist in allen Fällen inkorrekt. Es kann keine Haftung für die Korrektheit der Definitionen übernommen werden.

Du kannst das Glossar unter Verwendung des Index durchsuchen.

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Abstrakte Klasse/Methode

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Als abstrakte Klasse bezeichnet man einen "Plan" einer Klasse von der verschiedene konkrete oder auch wiederum abstrakte Klassen erben können. Alle Methoden werden von den Erben geerbt. Werden in diesen Klassen abstrakte Methoden definiert, so müssen diese von den Erben konkret implementiert werden, um zu einer konkreten Klasse zu werden.

Es lassen sich keine Instanzen (Objekte) von abstrakten Klassen erzeugen. Somit ist also nur eine Deklaration von diesen möglich. Gemeinsamkeiten von verschiedenen Klassen lassen sich leicht in abstrakten Klassen implementieren, um Redundanz zu vermeiden.

Ein Beispiel für die Notation von einer abstrakten Klasse ist Folgendes (Java):

abstract class AbstractClass
{
abstract void doSomething(); //In konkreten Klassen zu implementieren

public int calculate()                //Gemeinsame Methode der Erben
   {
    ...
   return anyInteger;
   }
}

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AJAX

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) ist eine Methode im Bereich des Web-Designs zum Aktualisieren einer Webseite, nachdem sie vollständig im Browser geladen wurde. Dabei wird nur der zu aktualisierende Teil nachgeladen, was Serverlast reduziert und dem Nutzer unnötige Wartezeit des erneuten Seitenaufbaus erstapart.

AJAX ist im Prinzip eine Funktion von JavaScript in Kombination mit einem serverseitigen Skript, auf welches zugegriffen wird und den eigentlichen Teil der Arbeit übernimmt.

Zum Einsatz kommt es bei webbasierten Chats, Pop-Up-Meldungen wie bei beispielsweise Facebook, die über neue Ereignisse informieren oder ganz banal bei der Registrierung bei Webdiensten, wobei der gewünschte Nutzername "live" via AJAX auf gegenwärtiges Bestehen in der Datenbank geprüft wird. Ebenso kann es genutzt werden um Nutzerdaten wie das verwendete Betriebssystem, der Browser, eingestellte Sprache etc. auszulesen und indirekt an eine Datenbank übertragen zu lassen.

Durch die Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit eines Dienstes in dem AJAX zum Einsatz kommt gewinnt diese Methode immer mehr an Bedeutung.

 

Ein großer Nachteil ist jedoch, dass durch Deaktivieren der Ausführung von JavaScript im Browser auch zwangweise zum Funktionsverlust solcher Abfragen führt.

Ebenso ist nicht jeder Browser fähig eine AJAX-Anwendung auszuführen.

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Akkumulator

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Der Akkumulator in Racket ermöglicht uns das Speichern von Zwischenergebnissen. Es gibt nämlich Funktionen (sowohl strukturelle als auch generative), die nur durch Implementierung eines Akkumulators richtig funktionieren z.B. "route-exists?", während andere z.B. "relative-2-absolute" dadurch ihre Performanz verbessern. Doch man beachte, dass Funktionen mit Akkumulatoren nicht immer schneller als herkömmliche Funktionen sind (z.B. "sum").

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Algorithmus

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Ein Algorithmus ist eine ausf ührbare Folge von Anweisungen zur Lösung eines Problems, die aus endlich vielen Schritten von endlicher Länge besteht. Ein Algorithmus besteht aus einem Deklarationsteil und einem Anweisungsteil und jeder Schritt des Algorithmus muss eindeutig festgelegt sein. Außerdem ist er allgemeingültig, also zur Lösung vielfältiger Probleme einsetzbar; konkrete Probleme können durch die Auswahl von Parametern gelöst werden.

In der Praxis sind folgende Eigenschaften ebenfalls nützlich:

Die Terminierung nach endlich vielen Schritten und die Determiniertheit, was bedeutet, dass bei gleichen Eingabewerten und Startbedingungen immer das gleiche Ergebnis geliefert wird.
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Applet

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Unter einem Applet versteht man ein Java-Programm, welches über einen Webbrowser ausgeführt und auf Webseiten dargestellt wird.

Der Unterschied zu anderen Java-Applikationen liegt darin, dass Applets immer einen Java-fähigen Webbrower bzw. einen sog. AppletViewer benötigen und nicht direkt vom Betriebssystem gestartet und ausgeführt werden können.

Java-Applets trugen zur Verbreitung von Java Ende der 1990er Jahre maßgeblich bei, da sich viele Programmierer diese mächtige Sprache für das Internet zu Nutze machten.

Um solche Applets zu programmieren, kann man beispielsweise die Klasse Applet im Paket java.applet verwenden.

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Applikative Auswertung

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Die Applikative Auswertung ist eine Möglichkeit, verschachtelte Ausdrücke auszuwerten. Hierbei werden zunächst alle Argumente einer Funktion ausgewertet und die berechneten Werte dann in den Rumpf der Funktion eingesetzt.

Diese Auswertungsreihenfolge ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Argumente innerhalb der Funktion mehr als einmal auftauchen, da sie hierbei nur einmal berechnet werden müssen.

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Array

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Ein Array, oft auch als "Feld" oder "Reihung" bezeichnet, ist eine (manchmal mehrdimensionale) Folge von Elementen eines vorher festgelegten Grundtyps. Der Zugriff auf die einzelnen Elemente erfolgt über einen ganzzahligen Index. Ein Array lässt sich grob mit einem Vektor in der Mathematik vergleichen; ein zweidimensionales (und rechteckiges) Feld mit einer Matrix. 

In Java beginnt ein Array mit dem Index 0, das heisst das erste Element hat den Index 0. 

Im Beispiel soll ein Array von Zeichen (char) die drei Elemente (a,b,c) enthalten.

char[] array = new char[]{'a', 'b', 'c'};
arrayChar[0] == 'a'; // true: 1. Element aber Indexvariable = 0
arrayChar[1] == 'b'; // true: 2. Element
arrayChar[2] == 'c'; // true: 3. Element aber Indexvariable = 2
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ASCII

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Der American Standard Code for Information Interchange (kurz ASCII)  ist ein Zeichenkodierungssystem, das dazu dient, Texte zu repräsentieren. 
Die ASCII-Kodierung wurde 1963 erstmals veröffentlicht. Sie besteht aus 128 Zeichen, darin enthalten das lateinische Alphabet mit Groß- und Kleinbuchstaben, die Ziffern 0 - 9 sowie Satzzeichen, Klammern und weitere Symbole. 

Es wird jedem Zeichen ein eindeutiger 7-Bit-Code zugeordnet. Da es für jedes Bit zwei Werte gibt ergeben sich 128 verschiedene Bit-Codes. 

Da die ASCII-Kodierung ursprünglich der Darstellung von Schriftzeichen in englischer Sprache diente, sind im Zeichensatz keine Sonderzeichen wie die deutschen Umlaute vorhanden. Es gibt jedoch eine Variante, in der Zeichen durch jeweilige nationale Sonderzeichen ersetzt wurden. 

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Assembler

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Assembler

Beim Assembler handelt es sich um ein Programm welches zum Entwickeln von Anwendungsprogrammen in der Maschinensprache dient.

Maschinencodes bestehen aus Dualzahlen. Bitkombinationen im Dualsystem können lang und unübersichtlich werden, weshalb man sie im Hexadezimalsystem auflistet.

Diese Darstellungsart hat zwar den Vorteil, dass sie kürzer ist, sie ist jedoch gleichfalls fehleranfällig und unübersichtlich. Aus diesem Grund stellt man Programmcodes in einfach zu merkende Pseudocodes, sogenannte Mnemonics dar. Der Assembler sorgt für die Übersetzung der mnemonischen Darstellung in den Maschinencode.

Ein Assemblerprogramm ist somit eine Programmiersprache auf Maschinenebene und damit von allen die schnellste.

Das Programm besteht aus einer Reihe von Befehlen, die vom Assembler in den Machinencode umgesetzt werden. (meiste einfache Mnemonics: add, sub, load ...)

Jeder Mikroprozessor hat seine eigenen Mnemonics und einen Assembler, welcher die numerische Schreibweise des Maschinencodes in die vereinfachte mnemonische Schreibweise übersetzt.

 

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Assoziation

von Admin User - Montag, 11. Januar 2016, 13:15
 

Bei einer Assoziation arbeiten zwei unabhängige Objekte zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ist dieses Ziel erreicht, können sie unabhängig voneinander fortbestehen. Assoziation stellt eine Beziehung dar, über die Objekte miteinander agieren.

Ein Beispiel für eine Assoziation wäre die Beziehung zwischen einer Person und einem Computer. Eine Person benutzt einen Computer, sie enthält aber keinen Computer.

Zwei Objekte sind assoziiert, wenn das eine Methoden von dem anderen aufruft. Eine Assoziation kann mit den Phrasen "benutzt ein/e", "ist zugeordnet zu" und "hat eine Beziehung zu" beschrieben werden.

Bei einer Assoziation arbeiten zwei unabhängige Objekte zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ist dieses Ziel erreicht, können sie unabhängig voneinander fortbestehen.

Beispiel:

Person benutzt Computer

 


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